Vorsicht beim Baden in der Nachsaison

In der Nachsaison fahren viele Urlauber gerne noch ans Mittelmeer oder in andere warme Regionen, wie zum Beispiel Mallorca oder Teneriffa. Doch gerade in dieser Zeit sollte man beim Schwimmen im Meer sehr vorsichtig sein.

In der Hauptsaison ist das Meer ruhiger und es gibt viele Rettungsschwimmer am Strand, die das Treiben beobachten. In der Nebensaison ist dies jedoch weniger der Fall und oftmals ist man auch alleine am Strand. Das Wetter ist zwar noch warm, doch auch das Meer wird im Herbst etwas stürmischer. Viele Urlauber sind jedoch nicht richtig über die Meeresströmungen oder über die hohen Wellen informiert. Eine Welle hat eine enorme Kraft und kann auch die Beine komplett wegziehen. Die meisten Unfälle gibt es jedoch durch die sogenannten Rip-Strömungen, die vor allem im gesamten Mittelmeer vorhanden sind. An den Urlaubsorten weist man nur sehr selten darauf hin, weil man keine Badegäste vergraulen will. Rip-Strömungen sind schnelle, kräftige Bewegungen des Wassers, das vom Strand weg in Richtung offenes Meer fließt. Sie entstehen im vorderen Strandbereich und reichen bis hinter die Brandungszone.

Wenn man in eine solche Strömung gerät, darf man nicht dagegen ankämpfen, denn die Strömung ist stärker. Ich muss man sich nur kurz treiben lassen, an die Oberfläche kommen und dann wieder Richtung Strand schwimmen und versuchen seitlich aus der Strömung herauszukommen. Man darf nie alleine schwimmen gehen und muss auch auf Warnsignale achten. Außerdem kann man sich vorher informieren, ob dieser Strand noch bewacht ist. Sollte man dennoch zu große Angst vor dem Meer haben, kann man auch im Hotelpool seine Abkühlung bekommen. Dennoch ist die Nachsaison sehr günstig für Urlauber und die Temperaturen sind immer noch angenehm warm in den südlichen Ländern.