Urlaub in der Karibik storniert

Seit vier Wochen etwa befindet sich die französische Karibikinsel Guadeloupe in einem Aufstand von Demonstranten. Sehr Kurzem ist es auch zu schweren Zusammenstößen zwischen der Polizei und den Aufständigen gekommen. Ebenso vom Streik betroffen ist die Insel Martinique. Für die Urlauber bedeutet das geschlossene Hotels und Flughäfen.

Wegen der angespannten Lage haben bereits 10.000 Touristen ihren Urlaub in der Karibik stornieren müssen. Momentan werden keine Buchungen mehr auf beiden Inseln angenommen, da mehrere Hotels aus Sicherheitsgründen keine Gäste aufnehmen wollen. Selbst der Flughafen Point-a-Pitre auf Guadeloupe ist geschlossen worden. Bisher geht es den Touristen auf der Insel jedoch gut, da die Polizei die Demonstranten im Griff hat.

Grund für die Auseinandersetzungen sind vor allem soziale Spannungen. Die Nahrungsmittelpreise sind gestiegen und anstatt die arme Bevölkerung zu unterstützen, profitiert die kleine Gruppe der Reichen von den Subventionen. Die weiße Bevölkerung macht etwa nur ein Prozent auf der Insel aus, verwaltet jedoch einen Großteil der Reichtümer. Schulen, Banken und Geschäfte bleiben ebenso bis auf weiteres geschlossen. Viele Reiseveranstalter bieten Alternativen an und nehmen die bisher gebuchten Flüge in die Karibik zurück.