Das klingt schlimmer, als es in Wirklichkeit ist. Die Gefängnis-Insel Alcatraz feiert ihr 75. Jubiläum und ist deshalb ein wahrer Besuchermagnet geworden. Wer seinen Urlaub in der Nähe verbringt, könnte auch einen Tag in das Gefängnis gehen.

Das berühmte Gefängnis Alcatraz liegt auf einer Insel in der Bucht von San Francisco. Am 8. August feiert das Gefängnis seinen 75. Geburtstag und lädt Besucher aus aller Welt ein. Das genaue Programm steht jedoch noch nicht fest, denn daran wird noch gearbeitet. Fest steht jedoch, dass an allen Wochenenden bis zum Jahresende hier Veranstaltungen durchgeführt werden. Dies teilte vor kurzem die US-Nationalparkbehörde in Miami mit. Zwischen den Jahren 1934 und 1963 diente die Insel als Bundesgefängnis, wo vor allem auch Häftlinge, wie Al Capone gesessen haben.
Heute ist die Insel Alcatraz ein Museum, das pro Jahr von etwas 1,4 Millionen Touristen besucht wird. Zu den Feierlichkeiten im August sollen ehemalige Gefangene und Wächter von ihren Erlebnissen im Gefängnis erzählen. Die Führungen werden auch zum Teil von Ex-Häftlingen durchgeführt werden oder von pensionierten Justizbeamten. Von August bis Dezember sind sie regelmäßig im Gefängnis anzutreffen. Allerdings sind die meisten deutlich älter als 80 Jahre. Insgesamt hat das Gefängnis 379 Zellen. Im Durchschnitt waren 260 immer belegt. Da das Gefängnis auf einer Insel liegt, galt es als besonders ausbruchsicher. In den 29 Jahren der Haftanstalt haben es 36 Inhaftierte versucht, zu fliehen und 31 Versuche davon sind nicht geglückt.