Umsatz bei Lufthansa geht zurück

Durch die Wirtschaftskrise ist der Umsatz bei der Lufthansa stark eingebrochen – die Deutschen buchen nicht mehr soviele Flüge. Durch den kräftigen Verlust will die Airline jetzt noch mehr sparen. Stellen sollen dabei jedoch nicht in Gefahr sein verspricht die Geschäftsleitung.

Die Zahlen vom ersten Halbjahr 2009 liegen vor und sich mehr als ernüchternd für die Lufthansa. Die Treibstoffkosten sind in die Höhe gegangen und die Nachfrage sank dazu jedoch gleichmäßig ab. Somit ist das unternehmen in die roten Zahlen gerutscht. Im Vorjahr konnte die Lufthansa in diesem Zeitraum ein Plus von 381 Millionen Euro erwirtschaften und in diesem Jahr steht hier ein Minus von 216 Millionen Euro. Somit ist auch der Umsatz von 12,1 Milliarden auf 10,2 Milliarden Euro gesunden. „Die andauernde Wirtschaftskrise und ihre Auswirkungen auf die Nachfrage, insbesondere im Premium-Bereich, haben das Ergebnis spürbar belastet“, gab der Konzern selbst in dieser Woche bekannt. Neben den fehlen Passagieren ist auch zunehmend aufgefallen, dass in der Wirtschaftskrise die Geschäftsleute nicht mehr in der Business Class geflogen sind, sondern sich teilweise auch mit der Economy Class zufriedengeben konnten und demnach auch weniger bezahlten.
Die Airline hat sich jedoch vorgenommen, im Gesamtjahr keine roten Zahlen mehr zu schreiben. Deshalb wird jetzt stärker gespart. Dabei sind wohl viele Maßnahmen notwendig, um das unternehmen wirklich retten zu können. Deshalb wurde ein sehr drastisches Sparprogramm angekündigt. Es soll im Jahr eine Ersparnis von einer Milliarde Euro erwirtschaften. Dabei sollen die Kosten in den kommenden zwei Monaten um diesen Reis gesenkt werden. Im Passagierbereich muss jede fünfte Verwaltungsstelle gehen. Das entspricht etwa 400 Arbeitsplätzen.