Wer auf Reisen lieber mehr als zu wenig in den Koffer packt, der wird dies spätestens am Check-In-Schalter bereuen. Ausreichende Anziehsachen und den einen oder anderen Pflegeartikel mit auf die Reise zu nehmen ist definitiv ein Muss, aber ab diesem Jahr sollte man zweimal überlegen was wirklich wichtig ist und was nicht.
Koffer in Massen: Das wird teuer!

Flugzeuge werden mit Kerosin betrieben. Da der Kerosinpreis abhängig vom Ölpreis ist und der bekannter weise in der letzten Zeit gestiegen ist und wahrscheinlich auch weiter steigen wird, steigt auch der Preis für das Kerosin. Jedes Kilogramm an Übergepäck macht somit den Flug teurer, da das Flugzeug dadurch mehr Treibstoff verbraucht. Irgendwie müssen diese Kosten von den Fluggesellschaften wieder eingenommen werden. Daher haben große Fluggesellschaften, wie „Lufthansa“ und „British Airways“ bereits angekündigt, dass sie die Kosten für Übergepäck bis zum 1. September erhöhen wollen. Die Zeiten in denen nachlässig mit dem Thema Übergepäck umgegangen wurde sind laut des Airline-Verbandes längst vorbei. Andere Airlines wollen die Gebühren zwar vorerst nicht erhöhen, doch langfristig sollten sich Reisende darauf einstellen, dass allmählich die anderen Fluggesellschaften ihnen gleich tun werden. Bereits jetzt bezahlt man für ein Kilogramm Übergepäck zwischen 5 und 30 Euro. Egal, ob Handtasche oder Fahrrad.
Daher lautet meine Empfehlung wie folgt: Nur das mitnehmen was wirklich nötig ist, den Koffer vor der Abreise zu Hause wiegen und falls der Koffer doch etwas schwerer ausfallen sollte, genügend Geld einstecken um das Übergewicht bezahlen zu können. Wer jedoch nicht beabsichtigt das Übergewicht zu bezahlen sich über das Gewicht des Koffers jedoch nicht sicher ist, der sollte sich von einer vertrauten Person zum Flughafen begleiten lassen. Diese kann das Übergewicht entgegennehmen und sicher bis zur Ankunft verwahren.