Gerade zu dieser Jahreszeit zieht es wieder viele Menschen in den Skiurlaub. Ob Norwegen, Österreich, Italien oder Polen, es gibt in ganz Europa wunderschöne Urlaubsangebote. Viele Reiseanbieter haben tolle Schnäppchen im Programm und vor allem bei ungewissen Wetterbedingungen locken Last-Minuten-Angebote von allen Unternehmen.
Doch trotz der gesunden Höhenluft und den Ferien im Schnee, gibt es einige Risiken über die man sich vorher schon klar sein sollte. Die Sonne ist auch bei Temperaturen unter Null Grad Celsius nicht zu unterschätzen. Schnee und Eis reflektieren bis zu 90 Prozent der UVB-Strahlen und können einen Sonnenbrand verursachen. Auch die Augen lassen sich davon leicht blenden und man könnte auf der Piste den Überblick verlieren. Die Folge kann auch die so genannte Schneeblindheit eintreten und eine akute Entzündung von Horn- und Bindehaut hervorrufen. Augenkrankheiten, wie der Graue Star, sind dann die Langzeitfolge eines solchen Schneeausflugs ohne geeignetem Schutz.
Ob beim Wandern oder beim Skifahren, der richtige Augenschutz gehört mit dazu. Die Sonnenbrille muss vorher gut ausgewählt sein und auf die Wetterbedingungen angepasst. Eine Brille mit Qualität und Schutz hat das Prüfsiegel „UV 400“, „100 % UV-Schutz“, oder das CE-Symbol. In den Kategorien 0 bis 4 aufgeteilt, ist für einen Skifahrer die Brille 3 oder 4 geeignet. Frei liegende Haut muss vor dem Gang ins Freie unbedingt mit einer Sonnencreme behandelt werden. Der Lichtschutzfaktor sollte besonders hoch sein. Für sensible Stellen wie Lippen und Nasenrücken können Fettstifte mit Lichtschutzfaktor einer Verbrennung oder dem Austrocknen vorbeugen.