Etwa eine Million Einwohner in Deutschland besitzen einen zweiten Wohnsitz auf Rädern. Das Wohnmobil ist nicht nur in den Niederlanden sehr beliebt, sondern wird auch in Deutschland immer öfter genutzt. Ob gemietet oder gekauft, ohne vorherige Kontrolle sollte man den Urlaub nicht antreten.
Der Frühling und die warmen Tage wurden bisher schon ausgiebig genutzt und die Deutschen waren mit den Wohnmobilen oder dem Caravan unterwegs. Bei einem gemieteten Fahrzeug kann man davon ausgehen, dass ein ordentlicher Sicherheitscheck durchgeführt wurde. Hat man sich das Fahrzeug gekauft, sollte man es vor dem urlaub gründlich inspizieren lassen. Selbst etwas an der Flüssiggasanlage zu verstellen ist für den Laien absolut tabu. Bereits ein kleines Leck kann zu einer großen Explosion führen, warnt auch der TÜV. Reparaturen müssen unbedingt die Fachwerkstätten übernehmen. Die empfindliche Gasanlage lässt sich vor der Fahrt auf alle Lecke und auf Dichtheit überprüfen. In der Regel muss auch jeder Caravan alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung.
Damit der Wohnwagen auf der Straße nicht ins Schlingern gerät, bietet der TÜV auch einen Test der Stoßdämpfer an. Dabei wird auch das zulässige Gesamtgewicht überprüft. Ebenso wird die Bremsflüssigkeit überprüft und kontrolliert, damit mehr Sicherheit garantiert werden kann. Diese Checks sind nicht sehr teuer, können jedoch den Urlaub sicherer machen. Am besten lässt man auch das Gewicht des Fahrzeugs ermitteln, denn bei Übergewicht drohen Bußgelder und Punkte in Flensburg. Gerade in der Urlaubszeit kontrolliert die Polizei das Gewicht. Das zulässige Gesamtgewicht kann man auch im Kfz-Schein nachlesen. Zu beachten sind ebenso die korrekte Stützlast und die Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Straßen. Bei einem Gewicht von weniger als 3,5 Tonnen gelten die gleichen Bedingungen, wie für Autos. Bei schwereren Fahrzeugen ist die maximale Geschwindigkeit 100 km/h.