Um sich wilde Tiere auf einer Safari anzusehen, muss der deutsche Tourist nicht erst ins Ausland fahren. Denn diese Attraktion gibt es bereits seit 40 Jahren direkt vor der Haustür. Diese Sehenswürdigkeit steht seit 1969 im westfälischen Stukenbrock. Nun wird das 40-jährige Jubiläum gefeiert. Es ist auf jeden Fall eine Fahrt Wert. Gerade für ausländische Touristen wird dieser Park immer mehr zur Anlaufstelle.
Hier kann man Löwen sehen, welche verschlafen in der Sonne liegen. Auch Antilopen haben dort ihren Fressplatz. Der Zoo-Safaripark liegt im Schloss Stukenbrock im Kreis Gütersloh. Wenn man daran vorbei geht, kann man es kaum glauben. Auf Rund 650 000 Quadratkilometer haben die Betreiber ein zweites Afrika geschaffen. Jedes Jahr wollen über eine Million Menschen Affe und Co sehen. 1969 wurde der Afrikapark von Robert Wurms gegründet. Dieser war damals noch Düsseldorfer Hotelier. Bis zu seinem Tod im Jahr 1984 leitete er diese Anlage. Nun hat die Leitung sein Sohn Fritz übernommen. Nicht immer wurde diese Idee von außen unterstützt. Man hielt den Hotelier für verrückt. Doch dieser hat seine Vision von Abenteuer und Spannung gelebt und etwas Wunderbares geschaffen. Sein Sohn baute die Vision seines Vaters nun zu einem Hollywood-Freizeitpark aus. Nun sind die Tiere nicht mehr die Hauptattraktion, denn es gibt auch noch 20 Fahrgeschäfte.
Momentan befinden sich hundert exotische Tiere auf dem Anwesen. Sie wurden in verschiedenen Gehegen untergebracht. Trotzdem verläuft nicht immer alles nach Plan. Einige der Paviane gingen schon oft auf Wanderschaft. Es kann auch schon mal passieren, dass eine Tigerdame in einen Kleinbus einsteigt. Sie ließ sich zu Füßen der verwunderten Passanten nieder und hielt ein Nickerchen. Doch solche Situationen hat das Team schnell wieder unter Kontrolle. Der Ausflug in das kleine deutsche Afrika lohnt sich also auf alle Fälle. Und nun zum Geburtstag hat man bestimmt etwas, zu sehen.