Risiken bei Last Minute Reisen

Ganz spontane und sparfreudige Urlauber setzen vermehrt auf Last-Minute-Angebote der Reisezentren. Auch wenn man dadurch sparen kann, verstecken sich gewissen Risiken. Nicht immer sind die angebotenen freien Tage günstig und luxuriös.

Diese Ergebnisse stellte nun die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz vor. Auf jeden Fall sollte man nicht beim erstbesten Angebot zugreifen. Vergleichen lohnt sich besonders bei den Beschreibungen im Internet oder dem Katalog. Manchmal nehmen es Reisezentren mit den Genauigkeiten in den Texten nicht so direkt. Hotelkritiken und Erfahrungen Reisender können da helfen dem Werbetext zu vertrauen. Man möchte ja nicht in einer kleinen Pension landen, wenn der Veranstalter ein gemütliches wohnliches Hotel verspricht. Ist dem Touristen doch ein Fehler unterlaufen, ist es ratsam, die Urlaubsanzeige mit sich im Koffer zu führen. Stellt man dann Mängel fest, kann sich im Ernstfall darauf berufen werden. Im Internet oder direkt vor Ort kann beim Veranstalter Beschwerde eingereicht werden. Das sollte im besten Fall schriftlich passieren. Behebt die Reiseleitung die Mängel nicht, so können Ansprüchen gegen den Veranstalter Zuhause gestellt werden. Dabei wird oft eine Verringerung des Reisepreises angeboten. Doch sollten die Mängel zu groß sein, ist der Gedanke auf Schadensersatz erlaubt. Einfach nach Hause zu fahren und den Vertrag damit zu kündigen wäre keine gute Idee. Nur dann, wenn der Urlaubsort gravierend beeinträchtigt war, ist das erlaubt.

Vorsicht auch bei Angeboten von kostenlosen Besichtigungen. Zum Termin versucht man den Urlaubern, sogenannte Time-Sharing-Verträge zu verkaufen. Damit erwirbt der ahnungslose Tourist Nutzungsrechte an Ferienanlagen. Diese sind sehr risikoreich, da sich der Käufer in den meisten Fällen für Jahre an den Urlaubsort bindet.