Wenn man die Last Minute Angebote richtig nutzen möchte, dann sollte man am besten schon im Sommer seinen Skiurlaub buchen oder im Winter an weiße Strände und strahlenden Sonnenschein denken. Doch eine Garantie für das Wetter kann niemand geben.
An einem schlechten Wetter kann auch der Reiseveranstalter nichts ändern. Dennoch gibt es eine gewisse Garantie oder auch Versicherungen, die bei solchen Bedingungen einspringen sollen. Wenn das Wetter nicht zum gebuchten Urlaub passt, dann gibt es teilweise das Geld zurück oder auch Gratis-Übernachtungen, beziehungsweise kostenlose Umbuchung. So lautet zumindest das Versprechen der Veranstalter. Die TUI war dabei das erste Unternehmen, was mit einer Schneegarantie die Kunden beeindrucken wollte. Das Versprechen besagte, dass in einem Skigebiet eine Woche vor Beginn der Reise mindestens ein Dreiviertel der Lifte laufen muss, sonst kann man ohne Probleme den Urlaub verschieben oder umbuchen. Auch andere Veranstalter wie Thomas Cook haben langsam nachgezogen.
Bei den Kunden kommt die Garantie sehr gut an, meinte die Sprecherin der TUI. Die Angebote werden viel häufiger wahrgenommen und sind sehr beliebt. Dabei wollen die Urlauber immer mehr Einfluss auf die vorherrschenden Gegebenheiten nehmen. Das Reiseziel wird mit Bedacht gewählt, damit der Urlaub zum Ferienvergnügen wird und kein Abenteuer in eine unbekannte Kultur. In der Schweiz gibt es sogar eine Versicherung gegen Nebel. Schließt man diese ab, so bekommt man das Geld für Unterkunft und Skipass zurück, wenn bis elf Uhr vormittags der Nebel nicht verzogen ist. Doch auch im Sommerurlaub kann man sich gegen Regen und Unwetter in vielen Ländern versichern. So gibt es Angebote mit Geld-zurück-Garantie, wenn es am Tag mindestens vier Stunden lang regnet. Dennoch sollte man bedenken, dass alle Sicherheiten auch die Spannung am Urlaub nehmen und man nur nach schlechtem Wetter sucht. Entspannter gehen die Garantien auf Rügen zu. Wenn es hier regnet, bekommt man kostenlos Regenschirme vom Veranstalter oder bei einem plötzlichen Wintereinbruch auch Glühwein spendiert.