Kreuzfahrten in der Krise

Die Experten der Reisebranche stellten vor Kurzem fest, dass die Buchung für Kreuzfahrten nachlassen. Das Budget der Urlauber wird dank der Finanzkrise recht knapp und auch die Option kurzfristig zu buchen fehlt vielen bei den Kreuzfahrtschiffen. kreuzfahrt

Im Vergleich zum Jahr 2007 sind bereits weniger Buchungen bemerkt worden. Die Toursimusbranche merkt erst jetzt die Auswirkungen der Wirtschaftskrise. Selbst der große Reiseveranstalter TUI musste Buchungsrückgänge von elf Prozent verzeichnen. Auch die Anbieter von Kreuzfahrten müssen langsam mit einem Rückgang rechnen. Das Reiseverhalten hat sich in den letzten Monaten sehr geändert.

Die Entscheidung eine Reise anzutreten kann nicht mehr langfristig geplant werden. Oftmals wird auf Last-Minute Angebote ausgewichen, da erst kurz vor dem Urlaub feststeht, ob das Geld reicht und was man sich für einen Urlaub leisten kann. Gerade bei Kreuzfahrten sind deshalb die Touristen zurückhaltend. Viele Firmen sind bereits nervös geworden und wollen die Kunden mit Sonderpreisen und kurzfristigen Angeboten locken. So können sich die Liebhaber der See darauf freuen, für einen zu bezahlen und eine zweite Person kostenlos mitzunehmen. Andere Anbieter wiederum wollen sich den Rabatten nicht beugen und bleiben bei ihrer bisherigen Strategie.

Die großen Veranstalter der Kreuzfahrten rechnen sogar mit einem Plus. Die Teilnehmer von Kreuzfahrten ist in den letzten Jahren immer weiter angestiegen. Die Experten der Branchen sind der Meinung, dass bis zum Jahr 2010 die Anzahl der Buchungen in die Höhe getrieben wird. Bereits Ende dieses Jahres werden die Gesellschaften sehen, ob die Auslastung der Schiffe besser geworden ist. Außerdem locken die Veranstalter auch mit großen neuen Modellen. Die Aidaluna ist ein neues Kreuzfahrtschiff, welches sich demnächst auf die ersten Reisen begibt. Bis zum Jahr 2012 plant der Konzern hinter AIDA weitere Modelle, um die Umsätze noch zu steigern.