Zeigte man sich in der Vergangenheit gern etwas offener, hat sich dieses Bild mittlerweile geändert, zumindest im deutschen Nachbarland Frankreich.
Nach den Berichten der Medien zeigen sich gerade die jungen Frauen an den französischen Stränden gern etwas prüder und verzichten sozusagen auf „Oben ohne“. Die Zeitschrift „Le Parisien“ unterstrich hierbei, dass die jungen Frauen nicht mehr das Bedürfnis haben, zu beweisen, dass sie sich in ihrem Körper wohlfühlen. Vielmehr wird scheinbar auf eine schicke und ansprechende Strandmode wertgelegt. Wundern sollte dies nicht, immerhin ist Frankreich eines der bekanntesten Modeländer.
Noch vor wenigen Jahren handelte es sich bei dem offenen Strandleben um einen wichtigen gesellschaftlichen Beweis, der eine gewisse Freiheit symbolisierte. Heute sind es meist nur noch die Frauen über 40, die auf diesen Aspekt wertlegen, die Jüngeren mögen es hingegen etwas bedeckter. Nach Schätzungen beläuft sich die Zahl der Frauen, die auf das Bikinioberteil verzichten gerade einmal auf zwei Prozent. Bei Gesprächen mit den Strandbesucherinnen wurde deutlich, dass die meisten schöne Urlaubsmode mittlerweile als ein Muss empfinden. So ist der ansprechende und modische Badeanzug nach den Aussagen der Französinnen wesentlich verführerischer als nackte Haut. Dieser Trend lässt sich in Frankreich auch in einer der beliebtesten Urlaubsregionen erkennen. Gerade an der Côte d’Azur hat der Trend schon längst Einzug halten können und begeistert vor allem die Gäste aus fremden Ländern. Auch ausländische Urlauber sollten sich auf diesen Aspekt einstellen und so lieber bei der Wahl der Bademode etwas länger überlegen. Immerhin ist und bleibt Frankreich eine Modemetropole und das auch bei den Strandangeboten.