Es war abzusehen, dass nachdem die Hotelpreise 2007 im Vergleich zum Vorjahr noch gesunken waren, sie 2008 wieder steigen mussten. Der Hotelverband Deutschland berichtete, dass der Durchschnittspreis eines Zimmers dieses Jahr in der ersten Jahreshälfte bei rund 91 Euro lag. Im Jahr zuvor waren es lediglich 85 Euro. Das ist eine Preissteigerung von rund 7%. In den Großstädten ist der Preisanstieg besonders spürbar. Dort lag der Zimmerpreis durchschnittlich bei 102 Euro. Die teuersten deutschen Städte sind, laut dem Hotelverband Deutschland, Düsseldorf mit 133 Euro pro Übernachtung und Heidelberg mit 111 Euro. Den beiden Spitzenreitern in Sachen Hotelzimmerpreis folgen die Städte Frankfurt am Main mit 110 Euro und München mit 107 Euro.
In Zeiten, in denen die Lebenserhaltungskosten immer höher werden und der Ölpreis stetig steigt, schmerzt jeder weitere Euro, den man im Urlaub ausgeben muss. Da bleibt einem nur eins: Angebote vergleichen und auf versteckte Kosten zu achten. Auch wenn das Wälzen verschiedener Reisekataloge und Internetseiten vielleicht zeitaufwändig ist, so lohnt es sich am Ende doch umso mehr. Ein Gespräch mit einem Mitarbeiter eines Reiseanbieters kann oft durch den Dschungel der Angebote führen.
Im Vergleich zu anderen beliebten europäischen Städten wie Barcelona, London, Paris oder Warschau sind die Hotelzimmer in Deutschland dennoch relativ preiswert geblieben. In Europa zahlt man durchschnittlich 112 Euro pro Zimmer. Auch die unabdinglichen „Urlaubsnebenkosten“, wie Essen und Trinken sowie Ausflüge sollten neben den Kosten für das Hotelzimmer nicht vergessen werden. Auch in diesem Punkt kommt man in Deutschland günstiger weg, als in anderen Teilen Europas.