Gladiatoren im Kolosseum

Rom war zu früheren Zeiten bekannt für das Gladiatorenspiel. Demnächst sollen wieder Spiele und Kämpfe im berühmten Amphitheatrum  Flavium, kurz Kolosseum, veranstaltet werden. Dem Kulturbeauftragten von Rom ist die Sache wirklich ernst, und er wird das Vorhaben in die Tat umsetzen.

Die Kämpfe werden jedoch nicht aufs Blut ausgetragen, sondern sind inszeniert. Zum Teil werden sie mit den Texten antiker römischer Schriftsteller und Philosophen unterlegt sein. Es gehe darum den Besuchern die römische Kultur und den Zweck der heutigen Sehenswürdigkeit näher zu erklären. Das Kolosseum soll mehr Anschaulichkeit bekommen und zu einer unvergesslichen Attraktion in der italienischen Hauptstadt werden.
Viele der Einheimischen sind jedoch gegen das Vorhaben des Kulturbeauftragten.

Eine Zeitung sprach von einem schockierenden Vorschlag. Das Kolosseum hat eine sehr blutige Geschichte. Im alten Rom, 264 vor Christus bis zum 5. Jahrhundert nach Christus, haben Gladiatoren um ihr Leben gekämpft. Bei den ersten Kämpfen wurden oft Kriegsgefangene und Sklaven zum Kampf geschickt. Erst ab dem 1. Jahrhundert vor Christus verpflichteten sich freie Bürger zu einem Gladiatorenkampf. Zukünftig könnte dies jedoch die Attraktion in Rom werden.

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