Air Berlin plant jetzt eine Erhöhung der Ticketpreise. Das soll vor allem die Spätbuchenden treffen, die hier nicht von günstigen Rabatten Gebrauch machen können. Der Frühbucherrabatt soll allerdings erhalten bleiben, das gilt für alle Flugbuchungen.
Das Unternehmen will nach eigenen Angaben den Preis stabil halten, wo es der Markt im Wettbewerb ermöglicht. Der Preiskampf, der mittlerweile auch bei der Lufthansa und den Billigfluggesellschaften, wie Ryanair geführt wird, soll von Air Berlin nicht länger unterstützt werden. Dabei hatte die Fluggesellschaft im letzten Quartal weniger Umsatz als im Vorjahr. Die Erlöse sanken um 3,8 Prozent auf 836,2 Millionen Euro. Dabei fiel der Gewinn von 7,8 auf 7,1 Millionen Euro. Frühbucher können die Flüge jedoch weiterhin für 29 Euro und auch 49 Euro buchen. Entscheidet man sich jedoch später für einen Flug, dann muss man je nach Auslastung auch tiefer in die Tasche greifen und kann nicht mehr so günstig fliegen. Air Berlin möchte auch in Zukunft kleinere Flugzeuge einsetzen, damit diese immer besser ausgelastet werden können. “Wir müssen unsere Preise erhöhen und die Kapazitäten noch besser auslasten. Das vorderste Ziel ist jetzt nicht, Marktanteile zu gewinnen, sondern wirtschaftlich zu arbeiten”, sagte selbst Joachim Hunold, Chef von Air Berlin. Welche genauen Ziele die Fluggesellschaft durch die Einnahmen bekommen will, ist jedoch noch nicht bekannt. Für alle Reisende gilt hier jedoch, dass sie sich schon vorher recht zeitig um den Flug kümmern müssen, um immer noch recht billig und dennoch komfortabel reisen zu können.