Ferienbeginn bedeutet Hochbetrieb im Verkehrsnetz

Mit Beginn der Weihnachtsferien in allen Bundesländern, nimmt auch die Reisewelle wieder zu. Bereits ab diesem Wochenende waren viele Staus auf den Autobahnen und die Situation wird die nächsten Tage nicht besser.

Doch nicht nur auf den Straßen herrscht das Chaos, auch auf den Schienen kann es zu vollen Zügen und Verspätungen kommen. Die Bahn hat über die Feiertage 15 Zusatzzüge im Einsatz, die das reibungslose Reisen ermöglichen sollen. Auch die Hallen auf den Flughäfen seien teilweise überfüllt. Bisher blieb das grenzenlose Treiben jedoch aus.

Besonders in den Skigebieten sollte man mehr Zeit einplanen. Auf allen Verbindungen zwischen Deutschland und Österreich wird mit vollen Straßen gerechnet. Besonders betroffen sind die Autobahnen A7, A1 und A2. Dennoch soll sich die Lage bis Weihnachten wieder entspannt haben. Verkehrsexperten raten entweder sehr zeitig zu reisen, oder bei kürzeren Strecken am späten Nachmittag loszufahren. Am Heiligabend werden kaum Staus erwartet.

Der Höhepunkt der Rückreisewelle wird am 27. oder am 28. Dezember erwartet. Auch nach Silvester sollte man noch mit Staus rechnen. Die beste Möglichkeit ohne Stau anzukommen hat man am späten Nachmittag des Sonntags oder am Montag den 29. Dezember. Gerät man trotzdem in eine stehende Automenge, so sollte man sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und die Situation akzeptieren.

Die deutschen Flughäfen rechnen um die Weihnachtstage mit 150 000 Passagieren. Das seien jedoch genauso viele wie letztes Jahr. Wer also immer zu Weihnachten in den Urlaub fliegt, braucht sich über unzählbare Menschenmengen keine Gedanken machen. Ebenso sind die Gesellschaften darauf vorbereitet und haben mehr Angestellte im Einsatz.