Amsterdam kann mit einem ganz besonderen Hotel dienen. Das „Qbic-Hotel” hat keinen Portier und keine besonderen Extras, dafür kann es mit unglaublichem Design überzeugen. Es gibt keine Rezeptionsglocke und auch keine Menschen die darauf reagieren würden. Dennoch scheint es der Urlaub der Zukunft zu sein.
Ledersessel auf einem roten Teppich, Stehlampen und viele Skulpturen schmücken die Eingangshalle des Hotels. Doch es gibt niemanden der die Gäste auf das zimmer begleitet. Im Internet kann man ein Zimmer buchen und muss es selbst beziehen. Es gibt einen digitalen Helfer, der jeden Gast ein- und auscheckt. Der Touchscreen ist er zu bedienen und mit der ausgedruckten Scheckkarte kann man das Zimmer beziehen. Das Hotel kostet somit nicht sehr viel, kann aber jede Menge Design bieten.
Junge Designer durften sich an diesem Hotel beteiligen und der Kreativität war keine Grenzen gesetzt. Der Leitspruch des dahinter stehenden Unternehmens ist: „Selfservice ist der beste Service”. Auch einen Roomservice wird man nicht finden. Dafür ist ein Automat aufgestellt, der die Gäste mit Snacks, Obst, Zahnbürsten und Toilettenpapier versorgt. Außerdem bekommt man auch Telefonkarten, Zeitschriften und Kondome. Manche sind mit dieser Art des Urlaubes jedoch nicht zufrieden und wirken sehr überfordert an den vielen Computern.
Ganz auf sich alleine gestellt sind die Gäste jedoch nicht. Drei Service-Manager sind abwechselnd im Einsatz und helfen den Gästen. Außerdem sehen sie ob noch alles in Ordnung ist und bereiten das Frühstück vor. Handgemachtes Essen schmeckt den Gästen am besten. 1500 Betten umfasst das Hotel und ist ein wahres Konzept der Zukunft. In den Städten London, Rom und Barcelona sollen bald weitere dieser Art eröffnet werden. Auf Grund des wegfallenden Service, ist das Hotel besonders günstig zu haben. Die Zimmerpreise bewegen sich zwischen 69 und 139 Euro, je nachdem, wie zeitig man bucht. Das Hotel in Amsterdam hat eine Auslastungsquote von 90 Prozent.