Camping wird immer beliebter bei den Deutschen

Camping gewinnt als Urlaub immer mehr an Attraktivität. Die Übernachtungen auf den deutschen Campingplätzen haben in diesem Jahr schon deutlich zugenommen. Das könnte auch an der derzeitigen Wirtschaftskrise liegen.

Generell gehen die Urlaubsübernachtungen in Hotels zurück. Dafür zieht es die Deutschen immer mehr auf die Campingplätze. Durch die Wirtschaftskrise scheint das Camping ein viel günstigerer Urlaub und außerdem scheinen nicht nur die Jugendlichen wieder Spaß an der freien Natur zu haben. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat im Zeitraum bis April gut 1,9 Millionen Camping-Übernachtungen registriert. Das ist fast ein Drittel mehr, als im letzten Jahr noch zu verzeichnen war. Der Zuwachs beim Camping liegt vor allem in Ostdeutschland. In den alten Bundesländern hält sich die Begeisterung noch zurück. Viele Urlauber wollen nicht mehr ins Ausland fahren, sondern bleiben lieber im eigenen Land. Gerade bei den Ostdeutschen kommt hinzu, dass die teilweise auch wieder die Ziele ansteuern, wo man schon vor der Wende Urlaub gemacht hat. Man sieht jedoch nicht nur Zelte auf den Plätzen, sondern auch neue und moderne Wohnwagen. Wer sich nicht für ein Zelt begeistern kann, der hat die Möglichkeit sich auch ein Bungalow oder eine Ferienwohnung zu mieten. Auch hier kommt man meist günstiger, als mit einem Hotelzimmer.