Phuket ist ein wunderschönes Gebiet in Thailand. Doch auf Grund der Politischen Lage bleiben viele Gäste aus und die Tourismusbranche leidet. Die Folge sind sinkende Preise und ein All-Inklusive Urlaub als wahres Schnäppchen. Zu dieser Jahreszeit sollten die größten Hotels etwa 90 bis 95 Prozent belegt sein.
Bisher werden nur 40 bis 60 Prozent ausgelastet. Rund Drei Millionen Menschen machen jährlich von Dezember bis März in Thailand Urlaub. Dieses Jahr sinkt die Zahl drastisch und es droht ein massiver Einnahmeverlust. Das Geschäft brach ein, nachdem die regierungsfeindlichen Demonstranten die Bangkoker Flughäfen einnahmen. Viele Reiseveranstalter mussten die Gäste umbuchen und andere traten die Reise nicht erst an. Dieser Trend setzt sich bis heute fort. Ab Mitte Januar könnte man deswegen viele Schnäppchen ergattern. Nicht jeder kann sich Luxus leisten, und anstatt auf leeren Hotelzimmern sitzen zu bleiben, locken die Hotels mit unglaublichen Angeboten. Eines der Angebote ist zum Beispiel: eine Nacht buchen, eine Nacht kostenlos bleiben. Andere Hotels lassen die Gäste zum Beispiel kostenlos frühstücken.
Die Preise bewegen sich so wie in der Nebensaison. Von der teuren Hauptsaison ist bisher keine Spur. Doch auch im thailändischen Leben kann man viel Geld sparen. Taxen fahren zu günstigen Preisen und viele Restaurants haben Menüangebote. Der Tourismus ist die Haupteinnahmequelle. Fast jeder zehnte Tourist ist auch Deutscher in Thailand. Experten hoffen, dass die Branche, die schon einmal einen Einbruch erleben musste, auch durch diese Krise kommt. Der momentane Stand ist so, dass es für viele Europäer günstiger ist nach Phuket zu fliegen, als im eigenen Land Urlaub zu machen. Von 10 bis 20 Euro lässt es sich am Tag in Thailand leben und der Strand ist nicht überfüllt. Eine Reise könnte zum echten Schnäppchen werden und die Angst vor politischen Übergriffen ist unbegründet, meinen die Veranstalter.