Zu den Informationen vor Reiseantritt gehören nicht nur Wetter und Klima. Das Trinkgeld kann ein wichtiger Bestandteil davon sein. Denn die Vergabe eines kleinen Preises für den Kellner wird in allen Ländern anders gesehen. Da man niemanden verärgern will, schaut man sich um oder erkundigt sich einfach am Urlaubsort.
Hat das Essen geschmeckt und die Bedienung ist in Ordnung gibt man gerne mal ein Trinkgeld.
Hat das Essen geschmeckt und die Bedienung ist in Ordnung gibt man gerne mal ein Trinkgeld. Doch in welchem Land verstehen die Angestellten das als nette Geste und nicht als Ärgernis. Das hängt mit der Höhe zusammen. Eine Knigge-Expertin hat dafür eine Faustregel aufgestellt. Je weiter nördlich das Urlaubsziel sich befindet, desto weniger wird erwartet. Sieht man sich daher die eher südlichen Gegenden an, wird schon etwas mehr erwartet. Je weiter südlich, desto höher steigt das Trinkgeld. In den Regionen Griechenland, Spanien und Italien sind zehn Prozent der bezahlten Rechnung als Trinkgeld angemessen. Um dem Kellner das schneller begreiflich zu machen, legt man das Geld einfach ohne Worte in die nähe der Rechnung.
In Deutschland ist es üblich, die Summe einfach aufzurunden. Das sehen die meisten Bedienungen als Beleidigung an, wenn ihnen das Trinkgeld lediglich nur in die Hand gedrückt wird. In Ländern wie Skandinavien ist die Trinkgeldkultur nicht so weit ausgeprägt. Dort erwartet man noch kein Trinkgeld für Taxi, Übernachtung und Restaurants. Zur gänzlichen Verwirrung treibt man Japaner und Chinesen, denn diese kennen das Wort Trinkgeld noch nicht.